"RETTET DIE NASHÖRNER" e.V.
 
Kilian`s Aktion zum Schutz der afrikanischen Spitzmaulnashörner

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"RETTET DIE NASHÖRNER" e.V.
c/o Kilian Hermann

Almenrauschstrasse 28
85521 Ottobrunn
 
Telefon 0 89 / 6 09 71 62
Fax 0 89 / 66 56 08 52
 
kilians.rhinos@mucl.de


 
 
Rhinobestand für das Jahr 2006
 
Im Ngorongorokrater leben jetzt endlich wieder 24 Spitzmaulnashörner, soviele wie seit 25 Jahren nicht mehr.
Insgesammt sind es in der Serengeti und der Massai Mara nun 64 Stück.
 

 

 
Strategien zur Erhaltung der Natur im Serengeti Ökosystem.
 
Die Gnuwanderung definiert das Serengeti Ökosystem, es umfasst ein Gebiet von ca. 26.000 Quadratkilometern. Aufgrund seiner immensen biologischen Vielfalt und seiner komplexen Beziehungen zu den Menschen kann es nur durch differenzierte Naturschutzstrategien gesichert werden. Verschiedene Sektoren des Serengeti Ökosystems haben komplementäre Ziele, verschiedenartige Nutzung und unterschiedliche FinanzierungNur der Kern des Schutzgebietes ist Nationalpark. Drum herum sind im Laufe der Zeit eine Reihe von Pufferzonen geschaffen worden, die mit verschiedenen Strategien zum Erhalt des Ökosystems beitragen.
 


Legende zur Karte:
 
Game Reserve:
Status:Wildschutzgebiete
Management:Schutz von Pflanzen und Tieren
Nutzung:Jagtourismus, keine Nutzung für lokale Bevölkerung
Verwaltung: Wildlife Division, staatlich
 
Wildlive Management Area WMA:(im Entstehen)
Status:Regional verwaltete Wildschutzgebiete
Management: Schutz von Tieren und Pflanzen durch nachhaltige Nutzung
Nutzung:Öko- und Jagdtourismus, Beweidung
Verwaltung: Selbstverwaltung durch regionalen Zusammenschluss der Dörfer, Kontrolle durch Staat und Wissenschaft
 
Nationalpark:
Status: Totaler Schutz
Management: Einschränkung des menschlichen Einflusses
Nutzung: Fototourismus
Verwaltung: Tanzania National Park (TANAPA), halbstaatlich
 
Conservation Area
Status: Naturschutz, Zusammenleben von Mensch und Tier
Management: Schutz von Pflanzen und Tieren, Unterstützung der Massaikultur
Nutzung: Fototourismus, Beweidung
Verwaltung: Ngorongoro Conservation Area Authority, halbstaatlich
 
Der Ngorongoro Krater

 
Das Ngorongoro-Naturschutzgebiet ist ein Welt Kultur-und Naturerbe.
Es hat eine Fläche von 8.292 Quadratkilometer und liegt auf einer Meereshöhe zwischen 1.020 und 3.587 Metern und umfaßt ganz verschiedene Lebensräume.
Vom offenen Grasland zum Gebirgswald und von Buschebenen bis zur Hochlandheide.
Die üppigen Weidegründe und stets vorhandenes Wasser ernähren eine große Zahl von Tieren; bis zu 25.000, vorwiegend Grasfresser, halten sich gleichzeitig im Krater auf. Zu ihnen gehören Gnus, Zebras, Gazellen, Büffel, Elefantenantilopen, Kongoni (Kuhantilopen) und Warzenschweine.
Die Moore und Wälder ernähren Flusspferde, Elefanten, Wasserböcke, Riedböcke und Buschböcke, Paviane und grüne Meerkatzen.
Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik und dem seltenen Bergriedbock Schutz.
Auf den mit kurzen Gras bewachsenen Kraterboden finden sich viel Schakale und Löffelhunde, sowie Löwen, Leoparden, Geparde und Severale.
Eine ständige Gefahr für die Nashornbabys sind die großen Hyänenrudel die den Krater durchstreifen.
 
Was den Krater auch so einzigartig macht ist, dass es recht gut gelang das Gleichgewicht von Mensch und Natur zu wahren, nicht zuletzt durch die dort lebenden Massai. Ihr traditioneller Lebensstil erlaubt es ihnen im Einklang mit der Natur zu leben.
Der Tourismus stellt eine wichtige Einnahmequelle für den Krater und die gesamte Region dar und wird entsprechend befürwortet und entwickelt.
Allerdings beobachten die Biologen die stetig wachsende Zahl von Touristen mit Sorge, da es für viele Tiere, auch für die Nashörner immer schwieriger wird Rückzugsgebiete, Ruhe, zu finden.
Auch besteht der Verdacht, das durch die Autoreifen Samen einer eigentlich aus Südamerika stammenden Pflanzenart in den Krater gelangten. Die Pflanze bedeckt inzwischen schon weite Flächen und wird von den Tieren als Futterpflanze nicht geschätzt.
 

 


 
 
 
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