"RETTET DIE NASHÖRNER" e.V.
 
Kilian`s Aktion zum Schutz der afrikanischen Spitzmaulnashörner

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"RETTET DIE NASHÖRNER" e.V.
c/o Kilian Hermann

Almenrauschstrasse 28
85521 Ottobrunn
 
Telefon 0 89 / 6 09 71 62
Fax 0 89 / 66 56 08 52
 
kilians.rhinos@mucl.de
 
 
Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt:
 
Hilfe für die bedrohte Tierwelt
 
von links: Dr. Markus Borner, Referatsleiter Afrika der ZGF,
Kilian Hermann,
Dr.Christian Schenck, Geschäftsführer der ZGF
 
"Serengeti darf nicht sterben", der berühmte Film unseres ehemaligen Präsidenten Prof. Dr. Bernhard Grzimek und seines Sohnes Michael, wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. Er markiert in der Geschichte der ZGF einen entscheidenden Wendepunkt. Unsere 1858 zum Aufbau des Frankfurter Zoos gegründete Organisation arbeitete bis Ende der Fünfziger Jahre als ZooFörderverein und führte nebenbei einige kleinere Naturschutzprojekte durch. Mit dem Film und dem Schutz der großen Tierwanderungen kam der Durchbruch für eine neue Aufgabe: die "Hilfe für die bedrohte Tierwelt". Heute stellt der internationale Naturschutz mit jährlich rund 80 Projekten in über 20 Ländern von Europa, Afrika, Lateinamerika und Asien den Schwerpunkt unserer Arbeit dar.
Die Serengeti ist noch immer unser größtes Projektgebiet. Vor 40 Jahren zählten Bernhard und Michael Grzimek die Tierherden, erkundeten ihre Wanderwege und setzten sich für die Erhaltung der Großschutzgebiete ein. Diese Arbeit führen wir bis heute durch. Im gesamten Serengeti-Ökosystem finden derzeit 13 ZGF-Projekte statt, darunter der Schutz der Spitzmaulnashörner, die veterinärmedizinische Überwachung von Wildtieren, die Versorgung von Schutzgebieten mit Ausrüstung und Fahrzeugen, Wildereibekämpfung und Umwelterziehung. Mit neun weiteren Vorhaben in anderen tanzanischen Schutzgebieten sind es insgesamt 22 ZGF-Projekte in Tansania. In den letzten 40 Jahren wurde die Naturschutzarbeit stark ausgebaut und das Volumen der Serengeti Projekte vervierfacht.
Noch in einem zweiten wichtigen Projektgebiet der ZGF wurde im Jahr 2000 Geburtstag gefeiert: Der Galapagos-Nationalpark und die Charles Darwin Stiftung werden 40 Jahre alt. Fast ebenso lang, nämlich seit 1966, engagiert sich die ZGF gemeinsam mit diesen beiden Partnern für das Naturerbe der Menschheit mit dem Schutz der Riesenschildkröten, Darwinfinken, Leguanen und weiteren einzigartigen Tieren und Pflanzen vor eingeführten Arten, mit der Überwachung des Meeresreservates vor illegaler Industriefischerei, mit Umwelterziehung und Ausrüstung.
Wir können mit Stolz auf über 40 Jahre Naturschutzengagement zurückblicken und uns über Erfolge freuen: Die großen Tierwanderungen in der Serengeti konnten bewahrt werden, um die Galapagos-Inseln wurde das zweitgrößte Meeresreservat der Erde eingerichtet, in den Alpen ziehen wiederangesiedelte Bartgeier ihre Jungen auf und die ausgewilderten Löwenäffchen im brasilianischen Regenwald vermehren sich. Wir wollen auch in Zukunft den bewährten Weg weitergehen, diese Erfolge mit Langzeiprojekten sichern und in Notfällen Soforthilfe leisten. Mit der zunehmenden Umweltzerstörung wachsen aber auch die Anforderungen. Deshalb wollen wir außerdem neue Naturschutzazfgaben anpacken. Auch in der Serengeti gehen wir dabei neue Wege.
Helfen Sie uns auch weiterhin dabei - und erzählen Sie es weiter, damit wir noch stärker werden!

 

 
Im Sommer 1999 übergab Dr. Richard Faust,(gest.Nov. 2000) geschäftsführender Präsident der ZGF, dem Chef-Wildhüter des Serengeti-Ntionalparks Herrn Hando sieben neue Landrover, die in verschiedenen Projekten im Serengeti-Ökosystem zum Einsatz kommen.
 
Nashornschutz in Tansania
"Die einzige Nashornart von der es noch große Bestände gibt, ist das afrikanische Spitzmaulnashorn", schrieb Prof. Bernhard Grzimek noch Anfang der 70er Jahre
Doch nach den großen Raubzügen der Wilderer in den 80er Jahren sind nur noch sehr wenige Exemplare übrig. In den frühen 90er Jahren als man dachte, dass in der Serengeti kein einziges Nashorn mehr lebte, machte sich vom Ngorongoro Krater aus ein Nashornbulle namens Rajabu auf den Weg und wanderte tagelang durch die Ebene der Serengeti. Dicht gefolgt von besorten Rangern schlug er sich bis zu den Moru Kopjes am westlichen Rand der Ebene durch und fand dort zielsicher die einzigen zwei weiblichen Nashörner die die verheerenden Feldzüge der Wilderer überlebt hatten. Eine zufällige Wanderung und der Anfang einer neuen Poulation. Innerhalb zwei Jahren wurde das erste Kalb geboren und das produktivste Weibchen - Mamma Serengeti - hat seitdem in Rekortzeit drei junge auf die Welt gebracht. Mitlerweile gibt es 8 Nashörner im Gebiet der Moru Kojes und die Hoffnung wächst, dass sich eine überlebensfähige Population in der Serengeti etablieren kann.
Im angenzenden Ngorongoro Krater leben zur Zeit 12 Spitzmaulnashörner.
Und obwohl in den letzten 5 Jahren kein Tier mehr durch eine Kugel gestorben ist, wird die Bewachung mit vermehrten Rangerposten und einem neuen Patroulliensystem weiter verbessert. Ebenso wichtig ist die ständige Beobachtung der Tiere durch einen Vetrinärmediziner.

 

ZGF Flugzeug bei der Zählung wandernder Gnus.
 
 
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